LGVler nutzten Gunst der Stunde - LG Meulenwald Föhren bot den Langstrecklern Startmöglichkeit

Triathlet Nicolas Krämer (Foto: Holger Teusch)
Triathlet Nicolas Krämer (Foto: Holger Teusch)

Das Corona-Virus lässt die Leichtathletik-Szene weiter auf Sparflamme vor sich hindümpeln. Nur der Spitzen- und Berufssport läuft weiter, wenn auch ohne oder mit nur streng limitierten Teilnehmer- und Zuschauerzahlen. Im regionalen Laufsport machte  die rührige LG Meulenwald-Föhren eine löbliche Ausnah- me.  Und das Angebot wurde dankbar angenommen. 155  Läuferinnen und Läufer wurden im Ziel der Starts über 5 und 10 km registriert. Mit von der Partie waren auch einige Athleten der LG Vulkaneifel.

 

Nicolas Krämer mit gutem Formtest

Über 5 km beeindruckte Triathlet Nicolas Krämer mit starken 15.44 Minuten als Zweitplatzierter. Er testete seine Form in einer qualitativ hochwertigen Trainingswoche und war mit dem Ergebnis zufrieden. Nachwuchsläufer Finn Willars, ebenfalls aus dem Lager der Gerolsteiner Triathleten, kam nach 17.28 auf Rang 2 der Klasse U 18.

 

LGV Senioren in Form

Stark vertreten waren in Föhren vor allem die LGV Senioren. So sicherte sich der 62 jährige Willi Jöxen in starken 39.47 min. den Sieg über 10 km. Er lag in seiner Altersklasse gleich nach dem Start an der Spitze und baute seinen Vorsprung kontinuierlich auf rund vier Minuten aus. Das sollte für einen Platz unter den TOP 20 in der DLV-Jahresbestenliste M 60 reichen. Vielleicht kann er seine Position aber bei den „Deutschen“ über die klassische 10-km Distanz am Verschiebetermin 31.10. in Uelzen/Niedersachsen noch ausbauen.
Aber einen weiteren DM-Termin hat sich der Lommersdorfer rot angestrichen, nämlich die Titelkämpfe auf der Halbmarathondistanz am 19.09. in Hamburg.

Einen Platz auf dem Treppchen sicherte sich im IRT – Park in Föhren in der Klasse M 55 Franz Roitzheim mit Rang drei nach  43.05 Minuten. Im nächsten Jahr steigt er in die Klasse M 60 auf und das eröffnet für ihn neue Chancen und Perspektiven. In der Klasse M 70 belegte Jürgen Freymuth als 80. der Gesamtwertung Rang zwei der Klassenwertung.

 

Bericht von Heinz Reifferscheid